Haarausfall & Fellprobleme bei Hunden

Auf einen Blick
- Normaler Fellwechsel: Frühjahr & Herbst, gleichmäßiger Haarverlust ohne kahle Stellen
- Auffällige Anzeichen: Kahle Stellen, schuppige Haut, Juckreiz, stumpfes Fell
- Mögliche Ursachen: Nährstoffmangel, Parasiten, Allergien, Hormonstörungen
- Sanfte Hilfe: Hochwertige Ernährung, Omega-3, Biotin, Zink
- Unser Produkt: HEPASKIN Pulver für Haut, Fell und Leber
Wann Haarausfall Aufmerksamkeit verdient
Jeder Hund verliert Haare – das ist normal, besonders im Frühjahr und Herbst. Folgende Anzeichen können aber darauf hinweisen, dass mehr dahintersteckt:

- Kahle Stellen oder lichtes Fell an bestimmten Körperpartien (häufig: Bauch, Flanken, Beine)
- Symmetrischer Haarausfall auf beiden Körperseiten (möglicher Hinweis auf Hormonstörung)
- Schuppige, gereizte oder gerötete Haut
- Vermehrtes Kratzen oder Knabbern an bestimmten Stellen
- Stumpfes, brüchiges oder fettiges Fell
- Krustenbildung oder kleine Pusteln auf der Haut
- Unangenehmer Geruch aus dem Fell
- Auffällige Hot Spots (entzündete Hautstellen)
Häufige Ursachen für Fellprobleme
Hinter Haarausfall können sehr unterschiedliche Faktoren stecken – von harmlosen bis zu medizinisch relevanten. Folgende Ursachen sind besonders häufig:
Nährstoffmangel
Fell benötigt hochwertige Eiweiße, essenzielle Fettsäuren (Omega-3, Omega-6), Biotin, Zink und Vitamin E. Wird zu wenig oder nicht hochwertig gefüttert, leidet das Fell als Erstes.
Parasitenbefall
Flöhe, Milben oder Haarbalgmilben können Juckreiz und Haarausfall verursachen. Eine tierärztliche Untersuchung schafft hier schnell Klarheit.
Allergien & Unverträglichkeiten
Reaktionen auf Futterbestandteile, Pollen oder Hausstaubmilben zeigen sich oft an der Haut – Juckreiz, Schuppen und Haarausfall sind typische Anzeichen.
Hormonstörungen
Schilddrüsenunterfunktion oder das Cushing-Syndrom können symmetrischen Haarausfall verursachen. Diese Erkrankungen erfordern tierärztliche Diagnostik.
Stress & psychische Belastung
Anhaltender Stress kann sich aufs Fell auswirken – auch übermäßiges Lecken aus Langeweile oder Anspannung führt zu kahlen Stellen.
Hautpilze & bakterielle Infektionen
Diese verursachen meist runde, kahle Stellen mit Schuppen oder Krusten und gehören in tierärztliche Behandlung.
Natürliche Inhaltsstoffe für Haut & Fell
Eine ausgewogene Ernährung mit den richtigen Mikronährstoffen ist die Basis für gesundes Fell. Folgende Inhaltsstoffe werden in der Tiernaturheilkunde traditionell zur Unterstützung von Haut und Fell eingesetzt:

Omega-3-Fettsäuren
Aus Fischöl oder Algen – können die Hautbarriere unterstützen und tragen zu glänzendem Fell bei. Wirken zudem traditionell entzündungshemmend.
Biotin (Vitamin B7)
Wichtig für die Keratinbildung – jenen Bausteinstoff, aus dem Haar besteht. Eine Unterversorgung zeigt sich oft schnell am Fell.
Zink
Spielt eine Rolle für die Hautregeneration und das Haarwachstum. Manche Rassen (z. B. nordische Rassen) haben einen erhöhten Bedarf.
Mariendistel
Wird traditionell zur Unterstützung der Leberfunktion verwendet – eine gesunde Leber wirkt sich indirekt positiv auf Haut und Fell aus.
Brennnessel
Reich an Mineralstoffen und Silizium, traditionell für Fell und Bindegewebe geschätzt.
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Unser HEPASKIN Pulver kombiniert Mariendistel, Brennnessel, Biotin und weitere bewährte Pflanzenstoffe – eine ergänzende Begleitung für Hunde, deren Haut und Fell etwas Zuwendung verdienen.
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Wann Du den Tierarzt aufsuchen solltest
Bei folgenden Anzeichen empfehlen wir Dir, zeitnah eine Tierärztin oder einen Tierarzt aufzusuchen:
- Plötzlicher, sehr starker Haarausfall
- Symmetrische, kahle Stellen an beiden Körperseiten
- Offene, blutige oder eitrige Hautstellen
- Begleitende Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsveränderung oder Trinken
- Verdacht auf Parasiten oder Pilze
- Anhaltender, starker Juckreiz
- Haarausfall bei Welpen oder sehr jungen Hunden
Eine frühe Abklärung kann viel Leid ersparen – Deinem Hund und Dir.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Haarverlust ist normal?
Im Frühjahr und Herbst verlieren die meisten Hunde deutlich mehr Fell – das ist der natürliche Fellwechsel und kann mehrere Wochen dauern. Auffällig wird es, wenn kahle Stellen entstehen, die Haut darunter gereizt ist oder das ganze Jahr über übermäßig Haare verloren werden.
Wie lange dauert es, bis sich das Fell sichtbar verbessert?
Fell wächst langsam – plane mindestens 6 bis 12 Wochen ein, bis sich erste Verbesserungen zeigen können. Für eine umfassende Fellerneuerung kann es 3 bis 6 Monate dauern.
Hilft regelmäßiges Bürsten?
Ja – Bürsten unterstützt die Durchblutung der Haut, verteilt natürliche Öle im Fell und entfernt lose Haare. Je nach Felltyp sollte 2 bis 7 mal pro Woche gebürstet werden.
Kann ich HEPASKIN dauerhaft geben?
Ja, alle FAVLY-Produkte bestehen aus rein natürlichen Zutaten und sind für die dauerhafte Anwendung geeignet. Bei tragenden Hündinnen oder bestehenden Erkrankungen halte bitte Rücksprache mit Deiner Tierärztin.
Quellen & weiterführende Informationen
Watson, T. D. G. (1998): Diet and skin disease in dogs and cats. Journal of Nutrition.
VCA Animal Hospitals: Hair Loss (Alopecia) in Dogs. Veterinärmedizinische Übersicht.
VCA Animal Hospitals: Hypothyroidism in Dogs. Veterinärmedizinische Übersicht.
Weiterführende Artikel aus unserem Magazin
Du möchtest tiefer ins Thema einsteigen? In unserem Hunde-Magazin findest Du ausführliche Beiträge mit weiterführenden Informationen, Erfahrungswerten und praktischen Tipps:

